Jugend erkundet Welt der Mühlen

Das westliche Weinviertel war im vorigen Jahrtausend noch geprägt von zahlreichen Mühlen. Heute sind sie verfallen, zerstört oder zu Lagerräumen umfunktioniert.

Über diese Kulturgüter wurden viele Bildbänder veröffentlicht. Liebhaber dieser geschichtlichen Denkmäler sind in Mühlen-Vereinen aktiv und intensiv bemüht, diese Bauten zu erhalten und das Bewusstsein dafür zu verbessern. So ist auch der Verein ‚Kühle Mühle‘ um Dr. Otto Schöffl um dieses Kulturgut außerordentlich bemüht, sei es in der Initiierung der Mühlenakademie in Hollabrunn, der Errichtung von zwei Mühlendenkmäler oder der Veröffentlichung zahlreicher Bücher. Bei diesen zahlreichen Vorträgen zum Thema Mühlen fehlt jedoch die Jugend. Da jedoch eine gewisse Trendumkehr hin zu verstärkten Revitalisierungsbemühungen von Mühlen erkennbar ist, entstand die Idee, dass Schüler bzw. Jugendliche selbst ein Mühlenbuch erarbeiten. So werden im Rahmen des Projekts die Schüler und Schülerinnen der Kreativklassen der HLW Hollabrunn  mit Unterstützung aufgeschlossener Lehrer ein „Mühlenbuch“ erarbeiten.

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Förderstelle: LF3
Umsetzungsjahr:
 2018 – 2019
Kategorie: natürliche
Kulturelles Erbe 
Förderschwerpunkt:
Erhaltung und Nutzung des kulturellen Erbes

Marterlweg Waitzendorf

Im Jahr 2018 wird seitens der Gemeinde Schrattenthal eine Generalsanierung der Europawarte in Auftrag gegeben. Es ist daher sinnvoll in diesem Zusammenhang rund um das heimliche Wahrzeichen der Gemeinde neue Akzente zu setzen und sich dem Thema Wanderwege in Kombination mit Bildung zu widmen. Im Rahmen des Projektes Marterlweg Waitzendorf wird die Geschichte der einzelnen Kapellen und Marterln erforscht und dokumentiert, die Marterln werden erhalten, bzw. teilweise wieder-/neu hergerichtet. Es wird ein Marterlweg mit drei Rundetappen entstehen. Eine Bewerbung des Weges erfolgt mittels Folder und Internet. Damit wird zur Bewusstseinsbildung der Kultur und Geschichte der Region anhand der Marterln, Kapellen und Europawarte beigetragen. Darüber hinaus wird ein freizeittouristisches Angebot für die Bevölkerung und Gäste der Gemeinde geschaffen.

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Förderstelle: LF3
Umsetzungsjahr: 2018 – 2019
Kategorie: Kulturelles Erbe
Förderschwerpunkt: Erhaltung und Nutzung des kulturellen Erbes

Ortskernbelebung mit Festival Retz

Das Festival Retz findet seit nunmehr dreizehn Jahren in Partnerschaft mit dem Musikfestival Znojmo statt. Diese Veranstaltung bietet im Sommer im Weinviertel Kunst auf höchstem Niveau – von der Kirchenoper über Theateraufführungen bis zu Literatur und Konzertveranstaltungen. Mit seinen mehr als vierzig Aufführungen dies- und jenseits der österreichisch-tschechischen Grenze hat es sich zu einem zentralen Ereignis im Veranstaltungsjahr des niederösterreichisch-mährischen Kulturraumes entwickelt und findet längst weit über das Retzer Land hinaus künstlerische Anerkennung.

Damit die Identifikation der Bevölkerung mit dem Festival gestärkt wird und den negativen Auswirkungen des Leerstands im Ortskern entgegen zu wirken, plant der Verein Kellermuseum Retz in Kooperation mit dem Weinquartier Retz und dem Probus, der Winzer-Initiative der Generali Gruppe, ein LEADER-Projekt zum Thema „Ortskernbelebung in Kooperation mit dem Festival Retz“.

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Förderstelle: LF3
Umsetzungsjahr: 2017
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Belebung und Gestaltung von Ortskernen

Weinwandern in Pulkau mit Mundartbegriffen

Der Tourismusverein Pulkau und Umgebung möchte Pulkau mit dem Begriff „Weinwandern“ etablieren und das Bewusstsein für dieses Kulturgut verbessern. Auf Wegen und Plätzen zwischen den Weingärten sollen Spaziergänger alte Mundartbegriffe rund um das Thema Weinbau finden. Damit soll ein zusätzlicher Anreiz zum Wandern geschaffen werden, gleichzeitig aber auch auf das Kulturgut Mundart und den Weinort Pulkau aufmerksam gemacht werden.

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Förderstelle: LF3
Umsetzungsjahr: 2017
Kategorie: Kulturelles Erbe
Förderschwerpunkt: Erhaltung und Nutzung des kulturellen Erbes verbessern

Keller-Wohlfühlplätze im Pulkautal

Es sollen in jeder Kellergasse des Pulkautales (oder zumindest in je einer Kellergasse pro Gemeinde) Keller-Wohlfühl-Plätze entstehen. Damit möchte man vor allem den zahlreichen Radlern eine Möglichkeit bieten, sich zu laben und zu entspannen.
Diese Raststationen sollten einheitliche Kriterien aufweisen und auch einheitlich gekennzeichnet sein.
Gesucht werden in jeder Kellergasse Presshäuser mit einem Platz davor.

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