Schlagwortarchiv für: Ortskernbelebung
Dieses Projekt bildet engagierte Kirchenführer:innen aus, um das kulturelle Erbe der Region Weinviertel und Marchfeld erlebbar zu machen und die öffentliche Vermittlung von Kirchenräumen zu stärken.
Die Projektziele:
- Qualitative Verbesserung der Führungen: Fundierte Ausbildung in Kunst- und Regionalgeschichte, Kirchenbau, Liturgie und Führungspädagogik.
- Netzwerk ausbauen: Mehr qualifizierte Kirchenführer:innen, um die hohe Nachfrage in der Region zu decken.
- Kulturelles Erbe sichtbar machen: Kirchenräume und Wallfahrtskirchen für Besucher:innen und Pilger:innen attraktiv gestalten.
- Praxisorientierte Ausbildung: Exkursionen, Learning-by-Doing und direkte Arbeit in ausgewählten Kirchen.
- Nachhaltigkeit: Aufbau eines langfristigen Netzwerks von aktiven Kirchenführer:innen
In Hollabrunn wird ein seit den 1960er-Jahren ungenutzter historischer Gebäudekomplex im Stadtkern behutsam revitalisiert. Der Verein Paraschwan möchte den einst lebendigen Ort wieder zu einem Zentrum für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen machen. Durch die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Nutzung soll die kulturelle Identität der Region gestärkt und ein nachhaltiger Umgang mit Leerstand gefördert werden.
Die Projektziele:
- Wiederherstellung der Nutzbarkeit für kulturelle Veranstaltungen
- Etablierung als regional bedeutender Kultur- und Veranstaltungsort
- Förderung gemeinnütziger Vereinstätigkeit und kultureller Kooperationen
- Aufbau eines Artist-in-Residence-Programms
- Zusammenarbeit mit einem nachhaltigen Gastronomie-Start-up
Agile Handlungsansätze für lebendige Räume
In der Kleinregion Schmidatal Manhartsberg stellt der hohe Leerstand von rund 12,5 % (2023) – vor allem im Wohnbereich – ein bedeutendes strukturelles Problem dar. Ursachen sind die teils schlechte Objektqualität und die Zurückhaltung der Eigentümer:innen. Da bisherige Einzelmaßnahmen wenig Wirkung zeigten, soll nun ein interkommunales Leerstandsmanagement eingeführt werden. Ziel ist es, durch gemeinsames, koordiniertes Vorgehen Leerstände zu reaktivieren und tragfähige Strategien für die Zukunft zu entwickeln.
Die Projektziele:
- Reaktivierung leerer und untergenutzter Immobilien, insbesondere in Ortskernen
- Konkrete Neu- oder Nachnutzung von 1–2 Leerständen pro Gemeinde
- Entwicklung einer übertragbaren Vorgehensweise für weitere Gemeinden

