Der derzeit wenig genutzte Fußballplatz in Großnondorf wird zu einem generationenübergreifenden Begegnungs-, Bewegungs- und Freizeitplatz umgestaltet. Mit neuen Sport- und Bewegungsangeboten sowie zusätzlichen Aufenthaltsmöglichkeiten entsteht ein attraktiver Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit örtlichen Vereinen, der Gemeinde und engagierten Bürger.

Projektziele

  • Schaffung eines Treffpunkts für alle Generationen
  • Förderung von Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und des sozialen Miteinanders
  • Erweiterung des Freizeit- und Bewegungsangebots in der Gemeinde

Maßnahmen
Der Platz wird mit Fußballtoren, Beachvolleyballplatz, Seilrutsche, Seilgarten, Reck- und Balanciermöglichkeiten sowie zusätzlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet. Sträucher sorgen für eine Begrenzung zur Straße. Der Platz soll künftig für Sporteinheiten, Veranstaltungen und Schulaktivitäten genutzt werden. Ein jährlicher Generationentag ergänzt das Angebot.

Umsetzungsjahr: 2026 – 2028
Kategorie: Stärkung der für Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen
Förderschwerpunkt: Die Funktionsmischung in den Ortskernen hat sich verbessert.

 

Das ehemalige Rathaus im Zentrum von Schrattenthal wird saniert, barrierefrei erschlossen und zu einem multifunktionalen Begegnungszentrum umgestaltet. Künftig stehen die Räumlichkeiten Vereinen und Initiativen zur Verfügung und werden durch einen Foodcoop-Raum, einen Jugendraum sowie ein öffentliches WC ergänzt. Auch der Innenhof wird als Veranstaltungs- und Begegnungsort aufgewertet.

Projektziele

  • Reduktion von Leerstand im Ortskern
  • Schaffung eines multifunktionalen Vereins- und Begegnungszentrums
  • Stärkung von Nahversorgung, Gemeinschaft und sozialer Infrastruktur
  • Aufwertung des Innenhofs als Veranstaltungs- und Begegnungsort

Maßnahmen
Der Zugang zum Gebäude wird barrierefrei gestaltet. Dazu werden bestehende Stufen entfernt und eine neue Zugangsrampe mit Geländer errichtet. Außerdem werden Heizung, Beleuchtung und Elektroinstallationen erneuert und die notwendigen Küchenanschlüsse hergestellt. Im Innenbereich erfolgen Boden-, Trockenbau-, Maler- und Fliesenarbeiten sowie die Erneuerung der Innentüren. Der Vereinsraum wird mit einer Teeküche und entsprechender Ausstattung eingerichtet. Für Veranstaltungen im Innenhof werden mobile Sitzmöbel angeschafft.

Umsetzungsjahr: 2026 – 2027
Kategorie: Stärkung der für Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen
Förderschwerpunkt:Es gibt innovative und raumplane-risch sinnvolle Innenentwicklungs-maßnahmen/ Konzepte/ Best-practice-Beispiele.

 

Das Projekt „Mental Health Days“ stärkt die psychische Gesundheit von Jugendlichen durch niederschwellige Präventionsangebote direkt an Schulen (HLW, BG/BRG, BHAK/BHAS Hollabrunn, MMS Göllersdorf, MS Ravelsbach, MS & PTS Retz, MS Wullersdorf, MS Ziersdorf). Es sensibilisiert für psychische Belastungen, baut Hemmschwellen ab und informiert frühzeitig über Hilfsangebote, um Krisen vorzubeugen.

Die Projektziele:

  • Stärkung der psychischen Widerstandskraft von Jugendlichen
  • Enttabuisierung psychischer Gesundheit und Förderung von Wissen darüber
  • Bessere Vernetzung mit regionalen Unterstützungsangeboten
  • Einbindung von Schulen, Eltern und Pädagog:innen für nachhaltige Wirkung

Umsetzungsjahr: 2026 – 2028
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt Maßnahmen zu Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe und/ oder körperlicher und psychischer Gesundheit von vulnerablen und benachteiligten Gruppen.

 

Das Projekt stärkt das regionale Bewusstsein und die Identifikation mit dem Weinviertel-Manhartsberg durch eine moderne Aufbereitung des Leitbilds sowie zielgruppengerechte Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen. Die Region wird für Bevölkerung, Gemeinden und insbesondere für Kinder und Jugendliche sichtbarer und erlebbarer gemacht und der Zusammenhalt nachhaltig gefördert.

Die Projektziele:

  • Stärkung der regionalen Identifikation und Zugehörigkeit
  • Sichtbare und verständliche Vermittlung des Leitbilds
  • Förderung regionaler Bildung für Kinder und Jugendliche
  • Unterstützung von Gemeinden und Pädagog:innen
  • Stärkung von Zusammenhalt und regionalem Selbstbewusstsein

Umsetzungsjahr: 2026 – 2028
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt Aktivitäten, damit die Jungen in der Region bleiben, zurückkehren oder zuziehen.

 

In Hollabrunn wird ein seit den 1960er-Jahren ungenutzter historischer Gebäudekomplex im Stadtkern behutsam revitalisiert. Der Verein Paraschwan möchte den einst lebendigen Ort wieder zu einem Zentrum für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen machen. Durch die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Nutzung soll die kulturelle Identität der Region gestärkt und ein nachhaltiger Umgang mit Leerstand gefördert werden.

Die Projektziele:

  • Wiederherstellung der Nutzbarkeit für kulturelle Veranstaltungen
  • Etablierung als regional bedeutender Kultur- und Veranstaltungsort
  • Förderung gemeinnütziger Vereinstätigkeit und kultureller Kooperationen
  • Aufbau eines Artist-in-Residence-Programms
  • Zusammenarbeit mit einem nachhaltigen Gastronomie-Start-up

Umsetzungsjahr: 2025 – 2027
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raumplanerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-Practice-Beispiele.

 

Agile Handlungsansätze für lebendige Räume

In der Kleinregion Schmidatal Manhartsberg stellt der hohe Leerstand von rund 12,5 % (2023) – vor allem im Wohnbereich – ein bedeutendes strukturelles Problem dar. Ursachen sind die teils schlechte Objektqualität und die Zurückhaltung der Eigentümer:innen. Da bisherige Einzelmaßnahmen wenig Wirkung zeigten, soll nun ein interkommunales Leerstandsmanagement eingeführt werden. Ziel ist es, durch gemeinsames, koordiniertes Vorgehen Leerstände zu reaktivieren und tragfähige Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Die Projektziele:

  • Reaktivierung leerer und untergenutzter Immobilien, insbesondere in Ortskernen
  • Konkrete Neu- oder Nachnutzung von 1–2 Leerständen pro Gemeinde
  • Entwicklung einer übertragbaren Vorgehensweise für weitere Gemeinden

Umsetzungsjahr: 2025 – 2027
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raumplanerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-Practice-Beispiele.

 

In fünf Gemeinden der LEADER-Region Weinviertel-Manhartsberg (Röschitz, Zellerndorf, Sitzendorf, Ziersdorf und Hollabrunn) werden digitale Amtstafeln installiert, um die lokale Informationsweitergabe zu modernisieren. Diese ersetzen herkömmliche physische Amtstafeln und ermöglichen barrierefreien Zugang, Echtzeit-Updates und effiziente Verwaltung. Dadurch werden Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Lebensqualität in der Region gestärkt.

Die Projektziele:

  • Schnelle, einfache und effiziente Informationsweitergabe
  • Förderung der digitalen Transformation in den Gemeinden
  • Mehr Bürgernähe und Beteiligung durch Einbindung lokaler Akteure
  • Multifunktionale Nutzung für amtliche, touristische und regionale Informationen
  • Alltagserleichterung für Bürgerinnen und Bürger

Umsetzungsjahr: 2025 – 2026
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt mehr Digitalisierungsprojekte zur Unterstützung der Daseinsvorsorge.

 

Das Projekt „Frauen fördern – Region stärken“ richtet sich an Frauen über 60 sowie körperlich und psychisch kranke Frauen in ländlichen Regionen, die besonders von Armut betroffen sind. Es verfolgt fünf Maßnahmen, um diese Frauen direkt in ihren Gemeinden zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern:

Die Projektziele:

  • Individuelle Unterstützung von betroffenen Frauen: Direkte Hilfe und Beratung für Frauen, die von Armut betroffen sind.
  • Vernetzung von bestehenden Strukturen: Förderung der Zusammenarbeit zwischen bestehenden Hilfs- und Unterstützungsangeboten in der Region.
  • Stärkung kommunaler Strukturen: Unterstützung und Verbesserung der lokalen Strukturen, um besser auf die Bedürfnisse betroffener Frauen eingehen zu können.
  • Langfristige Wirkung innerhalb der Region: Nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Frauen und langfristige Sicherstellung des Zugangs zu Hilfsangeboten.

Mehr Info:

Umsetzungsjahr: 2025 – 2026
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: ‚Es gibt Maßnahmen zu Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe und/oder körperlicher und psychischer Gesundheit von vulnerablen und benachteiligten Gruppen.

 

Die 19 LEADER-Regionen in Niederösterreich haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen, um sich besser zu vernetzen und gemeinsam zu lernen. Trotzdem es keine gesonderte Förderung dafür gibt, haben sich die Managements dennoch folgende Ziele gesetzt: 

  • Vernetzung, gemeinsamer Erfahrungsaustausch
  • Verbesserung der Qualifizierungen durch gemeinsame Weiterbildung
  • Persönlichkeitsbildung
  • Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung in der regionalen LEADER Arbeit

Folgende Maßnahmen werden in den Jahren 2024 – 2027 gemeinsam umgesetzt:

  • Netzwerktreffen für alle 19 LAG- Manager:innen und Assistent:innen (2x / Jahr für je 2 Tage in NÖ)
  • Obleutetreffen (1x jährlich)
  • 1 Exkursion (außerhalb NÖs)
  • NÖ-weite Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierungsmaßnahmen (je 2 Seminare pro Jahr)

Gruppenfoto LEADER Regionen NÖs

Der Bereich um die Pfarrgasse und den Rupert-Rockenbauer-Platz in Retz stellt besonders während der Stoßzeiten am Morgen eine Gefahrenzone dar, insbesondere vor den zahlreichen Schulen und dem Kindergarten, die insgesamt 1.360 Kinder und Schüler betreuen. Die unterschiedlichen Verkehrsströme stehen in direktem Konflikt zueinander. Daher wird im Rahmen des LEADER Projektes eine menschengerechte Verkehrsplanung entwickelt, die moderne Ansätze für Fußgänger, Radfahrer und junge Familien berücksichtigt und die Verkehrswege weitgehend entflechtet. Dabei sollten die Grünflächen, Verkehrswege und Versickerungsflächen nachhaltig gestaltet werden, mit klar abgegrenzten Gehwegen sowie einer verbesserten Ein- und Ausstiegsituation (Kiss & Ride) und einer geregelten Parkplatzsituation.

Die Projektziele:

  • lebensgefährliche Verkehrssituationen verhindern!
  • Durchzugsverkehr verringern, Erhöhung der FußgängerInnen- und RadfahrerInnen-Frequenz und dadurch Ortskernbelebung
  • funktionellen und attraktiven Freiraums für die Bevölkerung von Retz schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken
  • klimagerechte Beschattung/Begrünung
  • Hintanhalten der Flächenversiegelung bzw. Gestaltung der versiegelten Fläche
  • gleichberechtigte Teilnahme aller Verkehrsteilnehmer
  • Schaffung eines Sicherheitsgefühls, das gleichberechtigtes Verkehrsteilnehmen ermöglicht
  • höhere Lebensqualität und soziales „Aufeinander zugehen“
  • verringerte Unfallgefahr vor allem für die kleinsten Verkehrsteilnehmer

    Umsetzungsjahr: 2024 – 2025
    Kategorie: Gemeinwohl
    Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raumplanerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen & Konzepte.