Schlagwortarchiv für: Ortskernbelebung

Das ehemalige Rathaus im Zentrum von Schrattenthal wird saniert, barrierefrei erschlossen und zu einem multifunktionalen Begegnungszentrum umgestaltet. Künftig stehen die Räumlichkeiten Vereinen und Initiativen zur Verfügung und werden durch einen Foodcoop-Raum, einen Jugendraum sowie ein öffentliches WC ergänzt. Auch der Innenhof wird als Veranstaltungs- und Begegnungsort aufgewertet.

Projektziele

  • Reduktion von Leerstand im Ortskern
  • Schaffung eines multifunktionalen Vereins- und Begegnungszentrums
  • Stärkung von Nahversorgung, Gemeinschaft und sozialer Infrastruktur
  • Aufwertung des Innenhofs als Veranstaltungs- und Begegnungsort

Maßnahmen
Der Zugang zum Gebäude wird barrierefrei gestaltet. Dazu werden bestehende Stufen entfernt und eine neue Zugangsrampe mit Geländer errichtet. Außerdem werden Heizung, Beleuchtung und Elektroinstallationen erneuert und die notwendigen Küchenanschlüsse hergestellt. Im Innenbereich erfolgen Boden-, Trockenbau-, Maler- und Fliesenarbeiten sowie die Erneuerung der Innentüren. Der Vereinsraum wird mit einer Teeküche und entsprechender Ausstattung eingerichtet. Für Veranstaltungen im Innenhof werden mobile Sitzmöbel angeschafft.

Umsetzungsjahr: 2026 – 2027
Kategorie: Stärkung der für Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen
Förderschwerpunkt:Es gibt innovative und raumplane-risch sinnvolle Innenentwicklungs-maßnahmen/ Konzepte/ Best-practice-Beispiele.

 

Der Kirchenvorplatz in Zellerndorf wird zu einem klimafitten und einladenden Treffpunkt für die Bevölkerung und Gäste. Wo heute noch viele Flächen versiegelt sind, entstehen künftig mehr Grün, schattenspendende Bäume und angenehme Sitz- und Aufenthaltsbereiche.

Durch die Entsiegelung kann Regenwasser besser versickern. Klimaresiliente Bäume und neue Grünflächen sorgen für ein angenehmeres Mikroklima, fördern die Biodiversität und machen den Platz auch an heißen Tagen zu einem attraktiven Ort zum Verweilen.

Mit neuen Rastmöglichkeiten wird der Kirchenvorplatz außerdem zu einem attraktiven Zwischenstopp für Radfahrer und Ausflugsgäste und stärkt damit den nachhaltigen Tourismus entlang der regionalen Radwege.

So entsteht mitten in Zellerndorf ein neuer grüner Begegnungs- und Rastplatz, der Klimaanpassung, Lebensqualität und regionale Attraktivität miteinander verbindet.

Umsetzungsjahr: 2026 – 2027
Kategorie: Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raum-planerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-practice-Beispiele.

 

Der historische Hauptplatz von Sitzendorf an der Schmida – nach Retz die zweitgrößte historische Platzanlage im Bezirk Hollabrunn – wird zu einem klimafitten, barrierefreien und einladenden Ortszentrum weiterentwickelt.

Durch die Entsiegelung von Flächen, neue klimaresiliente Bepflanzung und zusätzliche Grünbereiche wird das Mikroklima verbessert und die Biodiversität gefördert. Ein bewegungsgesteuertes Wasserspiel sorgt an heißen Tagen für Abkühlung, während Bänke, Liegestühle, ein Trinkbrunnen und ein Fahrradständer mit E-Ladestation die Aufenthaltsqualität für Bevölkerung und Gäste erhöhen.

So entsteht ein attraktiver Begegnungs-, Erholungs- und Aufenthaltsraum, der gleichzeitig die Bedeutung des historischen Hauptplatzes stärkt und einen Beitrag zur Förderung des Radtourismus und zur Klimawandelanpassung im westlichen Weinviertel leistet.

Umsetzungsjahr: 2026 – 2027
Kategorie: Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raum-planerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-practice-Beispiele.

 

Dieses Projekt bildet engagierte Kirchenführer:innen aus, um das kulturelle Erbe der Region Weinviertel und Marchfeld erlebbar zu machen und die öffentliche Vermittlung von Kirchenräumen zu stärken.

Die Projektziele:

  • Qualitative Verbesserung der Führungen: Fundierte Ausbildung in Kunst- und Regionalgeschichte, Kirchenbau, Liturgie und Führungspädagogik.
  • Netzwerk ausbauen: Mehr qualifizierte Kirchenführer:innen, um die hohe Nachfrage in der Region zu decken.
  • Kulturelles Erbe sichtbar machen: Kirchenräume und Wallfahrtskirchen für Besucher:innen und Pilger:innen attraktiv gestalten.
  • Praxisorientierte Ausbildung: Exkursionen, Learning-by-Doing und direkte Arbeit in ausgewählten Kirchen.
  • Nachhaltigkeit: Aufbau eines langfristigen Netzwerks von aktiven Kirchenführer:innen

Umsetzungsjahr: 2026 – 2027
Kategorie: Kulturelles Erbe & Natürliche Resourcen
Förderschwerpunkt: Das Wissen, die Erhaltung und Nutzung des regionalen kulturelles Erbes in der Bevölkerung sind ausgeprägt verankert.

 

In Hollabrunn wird ein seit den 1960er-Jahren ungenutzter historischer Gebäudekomplex im Stadtkern behutsam revitalisiert. Der Verein Paraschwan möchte den einst lebendigen Ort wieder zu einem Zentrum für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen machen. Durch die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Nutzung soll die kulturelle Identität der Region gestärkt und ein nachhaltiger Umgang mit Leerstand gefördert werden.

Die Projektziele:

  • Wiederherstellung der Nutzbarkeit für kulturelle Veranstaltungen
  • Etablierung als regional bedeutender Kultur- und Veranstaltungsort
  • Förderung gemeinnütziger Vereinstätigkeit und kultureller Kooperationen
  • Aufbau eines Artist-in-Residence-Programms
  • Zusammenarbeit mit einem nachhaltigen Gastronomie-Start-up

Umsetzungsjahr: 2025 – 2027
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raumplanerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-Practice-Beispiele.

 

Agile Handlungsansätze für lebendige Räume

In der Kleinregion Schmidatal Manhartsberg stellt der hohe Leerstand von rund 12,5 % (2023) – vor allem im Wohnbereich – ein bedeutendes strukturelles Problem dar. Ursachen sind die teils schlechte Objektqualität und die Zurückhaltung der Eigentümer:innen. Da bisherige Einzelmaßnahmen wenig Wirkung zeigten, soll nun ein interkommunales Leerstandsmanagement eingeführt werden. Ziel ist es, durch gemeinsames, koordiniertes Vorgehen Leerstände zu reaktivieren und tragfähige Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Die Projektziele:

  • Reaktivierung leerer und untergenutzter Immobilien, insbesondere in Ortskernen
  • Konkrete Neu- oder Nachnutzung von 1–2 Leerständen pro Gemeinde
  • Entwicklung einer übertragbaren Vorgehensweise für weitere Gemeinden

Umsetzungsjahr: 2025 – 2027
Kategorie: Gemeinwohl
Förderschwerpunkt: Es gibt innovative und raumplanerisch sinnvolle Innenentwicklungsmaßnahmen/ Konzepte/ Best-Practice-Beispiele.

 

Die LEADER Regionen im Weinviertel (die LEADER Region Weinviertel Ost, Weinviertel -Manhartsberg, Weinviertel-Donauraum und Marchfeld) haben sich letzte Woche in Wolkersdorf mit Hrn. Daniel Brüll getroffen, einem Leerstandskoordinator der NÖ. Dorf- und Stadterneuerung. Dabei kamen einige gute Ansätze zur Weiterentwicklung der Gemeinden hervor.
Ein großer Dank an alle, die dabei waren und ihre wertvollen Inputs eingebracht haben – insbesondere Herrn Brüll für seine Expertise und Unterstützung!
 
Zusammen können wir noch mehr für die Belebung unserer Ortskerne und den bewussten Umgang mit Leerständen erreichen.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung entsprechend gut erprobter und erfolgversprechender Ideen!